Testament und Testierfähigkeit

Anwalt im Anzug beim Aufsetzen eines Testaments

Wer stirbt, hinterlässt sein Vermögen seinen Erben. Gibt es kein Testament, gilt die sogenannte gesetzliche Erbfolge. Natürlich kann auch ein Mensch mit einer Behinderung ein Testament machen, aber er muss testierfähig sein, d. h. er darf nicht wegen einer krankhaften Störung der Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen einer Bewusstseinsstörung daran gehindert sein, die Bedeutung einer von ihm abgegebenen Willenserklärung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.

Das Behindertentestament

Bildumschlag mit Siegel und Aufschrift Letzter Will für ein Behindertentestament

Ein Behindertentestament ist kein Testament, das ein Mensch mit Behinderung errichtet, so bezeichnet man vielmehr ein Testament von Angehörigen einer behinderten Person, das speziell auf deren Situation zugeschnitten ist.